Blog(Innen)Leben #2: Auf anderen Kanälen 2018


Einige von euch werden schon mitbekommen haben, dass ich nicht nur diesen Blog führe, sondern auch noch für andere Medienplattformen schreibe. Einer meiner Vorsätze für 2018 war, als Journalistin weiter zukommen und mich nicht im Kreis zu drehen. Dieser Vorsatz hatte sich bereits im Februar erfüllt. In diesem Beitrag möchte ich ein erstes Resümee mit allen Artikeln, die dieses Jahr auf anderen Kanälen erschienen sind, ziehen. Es waren spannende Aufträge über teilweise kritische Themen dabei. Ich hoffe, dass der Rest von 2018 und das Jahr 2019 genauso spannend und erfolgreich werden. Aber hier mein Resümee: 10 Monate als Freie Journalistin. Seit März 2018 bin ich studentische Frührecherche bei der dpa – Deutsche Presseagentur im Landesbüro Berlin. Außerdem schreibe ich momentan für vier Plattformen (wovon zwei ohne Vergütung sind) und bin Projektleitung für ein Talkformat. Im Überblick sieht es bei mir also so aus:

#AKTUELL

+++ Frührechere bei dpa – Deutsche Presse Agentur +++ TV-Redakteurin & Vorstand bei Junge Presse Berlin e.V.  (GESTERN TRIFFT MORGEN) +++ Bloggerin bei cinestar.de/blog +++ Filmjournalistin bei berliner-filmfestivals.de. +++ Mitmischerin bei mitmischen.de +++ Meinungssagerin bei spiesser.de
Ich möchte euch nun einen detailierten Überblick über die in 2018 von mir geschriebenen und veröffentlichten Artikel geben. Aktuelle Sachen, die nach der Veröffentlichung dieses Beitrags erscheinen (drei sind bereits geschrieben, zwei weitere in Planung) findet ihr dann in der Seitenleiste unter „Auf anderen Kanälen“

mitmischen.de

Für „mitmischen.de – Das Jugendportal zum deutschen Bundestag“ schreibe ich seit Februar 2018. Überwiegend geht es natürlich um politische Themen, die aktuell im Bundestag diskutiert werden. Wir bereiten diese Themen verständlich für Jugendliche auf. Die meiste Zeit schreibe ich Hintergrundberichte oder Portaits – ich durfte aber auch schon Interviews mit Politikern führen.
Altersbestimmung bei minderjährigen Flüchtlinge
Der Hintergrundbericht „17 oder 18: Wie lässt sich das klären?“ erschien am 21.02.2018 und behandelt die Methoden zur Altersbestimmung, lässt allerdings auch Kritik an diesen Methoden durchsickern. Es war mein erster Artikel für mitmischen.de
Kostenloser Nahverkehr
„Gratis kostet Geld“ erschien am 28.03.2018. Kostenlos Busse und Bahnen nutzen: Über diesen Vorschlag der Bundesregierung diskutierte im Februar/März der Bundestag. Kurz darauf war die Idee schon wieder vom Tisch. Warum eigentlich? Und worum ging es genau. Hier erfahrt ihr es:
Bienen im Bundestag
Dies ist mit Abstand mein bisher liebster Artikel. Ich durfte ein Portrait über die Bundestagsbienen schreiben. Ich hab mir natürlich auch die Frage gestellt, warum Bienen für uns so wichtig sind. Die Antwort bekommt ihr in „Schwarzgelbe Symbolträger“ vom 30.05.2018:
Mobbing in Schulen
Einer meiner neusten Artikel für mitmischen. Ich habe mich mit Mobbing an Schulen beschäftigt und was die Bundesregierung für dessen Bekämpfung tut. Harter Tobak. „Heul doch!“ vom 26.09.2018
Resümee: Für mitmischen zu schreiben macht sehr viel Spaß. Dadurch hatte ich schon zweimal die Gelegenheit Politiker im Deutschen Bundestag zu besuchen und zu interviewen. Für dieses Jahr sind noch mindestens zwei weitere Beiträge geplant. Für alle, die einen ersten Fuß in den Journalismus setzten wollen und sich politisch mit einbringen möchten, kann ich mitmischen nur wärmstens empfehlen.

Berliner Filmfestivals

Die journalistischen Aktivitäten für das Online-Magazin Berliner Filmfestivals gehört seit Mai 2017 zu meinen journalistischen Hauptfreizeitbeschäftigungen. Neben Pressevorführungen, gehe ich gelegentlich auch auf Filmfestivals. Für dieses Jahr sind noch eine PV und ein Festivalbesuch geplant. In diesem Jahr sind bisher fünf Beiträge erschienen.
LICHT von Barbara Albert (31.01.18)

Basierend auf wahren Begebenheiten, porträtiert Regisseurin Barbara Albert, das Seelenleben der 18-jährigen blinden Künstlerin Maria Theresia Paradis. Die Regisseurin tanzt mit ihrem Biopic aus der Reihe. Sie hackt nicht einfach nur biografische Daten einer Wiener-Künstlerin ab, sondern schafft einen emotional sinnlichen Film, mit grandioser Bildkomposition, glaubwürdigen Charakteren, satirischer Gesellschaftskritik und der Emanzipation einer jungen Frau. Der Film feierte auf dem 12. „Around the World in 14 Films“ – Festival im November 2017 seine Berlin-Premiere.

Offizieller Kinostart: 01. Februar 2018

11. Ausgabe der BRITHSH SHORTS (01.02.18)
MOLLYS GAME – ALLES AUF EINE KARTE von Aaron Sorkin (07.03.18)

Mit „Molly’s Game – Alles auf eine Karte“ gibt der bekannte Bühnen – und Drehbuchautor Aaron Sorkin sein Regiedebüt. Der Film ist inspiriert durch die wahre Geschichte der Molly Bloom. Bloom veröffentlichte 2014 ihre Memoiren, in denen sie über die spektakulären Pokerrunden in Hollywood schreibt, aber mit ihrer Verhaftung durch das FBI endet. Der Film setz dort an, wo Bloom in ihrem Buch Lücken gelassen hat und geht der Frage nach: Wer ist Molly Bloom wirklich? Darsteller und Regisseur schaffen es einen spannenden, beeindruckenden und dynamischen Film mit emotional tiefgründigen Figuren auf die Leinwand zu bringen.

VOR UNS DAS MEER von James Marsh (05.04.18)

Vor uns das Meer“ basiert auf der wahren, aber der breiten Masse eher unbekannten, Geschichte des Donald Crowhurst. Inszeniert wird die erstaunliche Story von Regisseur James Marsh, der bereits 2014 mit „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ ein faszinierendes Biopic auf die Leinwand brachte. Marsh‘ setzte bei seiner Filmauswahl den Fokus meist auf reale Geschichten, die bewegen, erstaunen und den Atmen rauben. Mit „Vor uns das Meer“ bleibt Marsh seiner Linie treu und schafft ein stilles, tiefgründiges Drama mit unerwarteten Abgründen und vielen Emotionen. Ein starkes Drehbuch mit einer fesselnden Geschichte, die Musik von Jóhann Jóhannsson und die hervorragende Glanzleistung von Colin Firth, machen den Film zu einer Perle unter den diesjährigen Filmveröffentlichungen.

Offizieller Kinostart: 29. März 2018

WERK OHNE AUTOR von Florian Henckel von Donnersmarck (05.09.18)

Werk ohne Autor“ erzählt in knapp drei Stunden, die Geschichte eines jungen Künstlers in den 1960er Jahren. Die Story orientiert sich an der Lebensgeschichte des berühmten Malers Gerhard Richter. Tom Schilling übernimmt die Rolle des Kurt Barnet. Sein Gegenspieler: Sebastian Koch als dessen Schwiegervater Carl Seeband. Erneut schafft es Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck („Das Leben der Anderen“) einen verstörend aber hervorragenden Film zu schaffen, der von seinen Schauspielern allen voran Tom Schilling und Sebastian Koch getragen wird. Dem Film gelingt es den schmalen Grad zwischen Wahrheit und Fiktion, Opfer und Täter, Kunst und Gefahr miteinander zu verknüpfen. „Werk ohne Autor“ ist schonungslos wahr und verstörend spannend. Er gibt einen neuen Blick auf die Kunst und zeigt, dass die Wahrheit immer im Auge des Betrachters liegt.

Das Drama feierte auf den diesjährigen 75. Filmfestspielen in Venedig seine Weltpremiere – nach vierjähriger Vorbereitung.

Offizieller Kinostart: 03. Oktober 2018

Spiesser.de

Relativ neu ist meine Arbeit beim Spiesser (August 2018). Bisher habe ich nur für die  Rubrik „Kinofeeling“ lediglich eine Filmkritik geschrieben. Ich hoffe allerdings, dass 2019 noch viele weitere Beiträge folgen werden. Hier gelangt ihr zu meinem Profil: https://www.spiesser.de/user/miss-sophia
GRÜNER WIRDS NICHT (30.08.18)

[Auszug] Besonders die gezeigte Landschaft ist ein filmischer Augenschmaus. Atemberaubend schön werden die verschiedenen Landstriche Deutschlands in Szene gesetzt. […] Auf der Bildebene ist zu erwähnen, dass die Kamera einen Kontrast zwischen Nahaufnahme und Totale aufbaut. Nahaufnahmen werden vor allem bei emotionalen Dialogen verwendet – gerade ab dem zweiten Drittel des Films nehmen diese zu, sobald Schorsch beginnt sich zu öffnen und Nähe wieder zuzulassen. Wir bleiben dadurch nah an den Figuren dran. Dem gegenüber stehen augenscheinlich die Totalaufnahmen der Landschaften. […] Für mich ist der Film vor allem ein abenteuerliches Roadmovie in der Luft, eine Findung zu sich selbst und über den Sinn des Lebens. Auf einer skurrilen Reise kommt sich ein ungleiches Paar auf einer faszinierenden Ebene näher – und beeinflusst den jeweils anderen auf eine positive und verändernde Art. […]

cinestar.de/blog

Für den Filmblog von Cinestar schreibe ich seit April 2016. Seither sind schon 27 Beiträge entstanden. Eine detailierte Übersicht über alle Blogbuster findet ihr hier:  https://www.cinestar.de/blog/author/sophia-foertsch/   I n 2018 gab es neun Artikel über folgenden Filme:
  1. Vorschau: Greatest Showman – ab 04. Januar 2018 im Kino
  2. Review – Greatest Showman
  3. Blogbuster: Downsizing
  4. Blogbuster: Hot Dog
  5. Blogbuster: Wunder
  6. Blogbuster: Maze Runner 3 – Die Auserwählten in der Todeszone
  7. Blogbuster: Solange ich atme
  8. Blogbuster: Mamma Mia 2 – Here we go again
  9. Blogbuster: Ballon

Desweiteren betreibe ich meine eigene Homepage, auf der es auch jeden Monat meinen journalistischen Monatsrückblick und News rund um meine Arbeit als Journalistin gibt. https://sophia-foertsch.webnode.com Außerdem stehen zwei Online-Projekte in den Startlöchern und warten darauf gelesen zu werden. Mehr dazu gibt es bald …  
Gesamtresümee: Ich bin froh all diese Artikel geschrieben und die Möglichkeiten dazu bekommen zu haben. Die meisten Beiträge handeln über Filme, aber auch poitische Themen machen mir Spaß zu Schreiben. Ich hoffe, dass 2019 mehr Auftraggeber dazukommen und die jetzigen natürlich bleiben werden. Meinen Vorsatz konnte ich erfolgreich umsetzten, viel Lernen und mich natürlich in meiner Schreibe auch verbessern.  
So das war es für heute. Im nächsten Blog(innen)Leben geht es aber dann wirklich um mich und ART CULTURE AND MORE. Eure

Photo: pixabay

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