Kinorückblick #August 2018

Es ist wieder so weit für meinen #Kinorückblick. Wie ihr bestimmt gemerkt habt, gab es den im Juli leider nicht. Grund dafür war eine zweiwöchige Abwesenheit und dadurch gab es keine Kinobesuche. Jedoch konnte ich im August wieder fleißig ins Kino gehen und euch meine Top 5 Augusthighlights zusammenstellen. Romanverfilmung, Hollywood-Komödie, Drama und Action. Das Sommerloch ist definitiv vorbei. Und nun lasst euch mitnehmen in die Welt der Filme und vielleicht findet ihr den ein oder anderen Streifen, der euch zuspricht. Dabei wünsche ich natürlich viel Spaß im Kino. 🎞️


[Der nachfolgende Beitrag kann werbende Inhalte aufgrund von Namensnennung enthalten!]

Christopher Robin

Kinostart: 16. August 2018 Ι Genre: Abenteuer, Animation Ι FSK: 0

Was passiert eigentlich mit unseren Kindheitshelden, wenn wir schon lange keine Kinder mehr sind. Was passiert mit unseren Erinnerungen an die Kindheit? Genau diese Frage stellt sich der Film „Christopher Robin“. Wir alle kennen die Geschichten von Winnie Puuh und Christopher Robin. Christopher (Ewan McGregor) ist längst erwachsen geworden. Puhh, Tigger, Ferkel und die anderen sind in Vergessenheit geraten. Als Erwachsener muss Robin sich der harten Realität stellen, Frau und Kind ernähren. Doch der Junge, der einst Abenteuer im Hundert-Morgen-Wald erlebte, ist leider nicht glückliche in seinem Leben: durch die viele Arbeit vernachlässigt er seine Familie (Hayley Atwell und Bronte Carmichael). Am Tiefpunkt angekommen taucht auf einmal Winnie Puuh (Stimme im Original: Jim Cummings) vor ihm auf. Puhh und seine Kumpels sind zur Stelle, um Christopher zu zeigen, dass es noch andere Dinge außer Arbeit im Leben gibt.

Besonders gelungen finde ich den hübschen animierten Vorspann im Stil von Zeichnungen (hier werden Realbilder zu Zeichnungen). Der Vorspann zeigt in kleineren Kapiteln den Weg Christopher Robins vom Jungen zum Erwachsenen im Schnelldurchgang. Auch die Animation der Stofftiere und das Einbinden in einen Live-Action-Film ist hervorragend geglückt. Die Botschaft des Films ist für mich ganz klar: als Erwachsener niemals sein Kinderherz verlieren & Familie geht vor Job! Mit seinen Anspielungen auf die Milne-Bücher (u.a.: Winnie versucht, zu einem Honigglas zu klettern; I-Aah verliert und findet seinen Schwanz und natürlich der rote Luftballon) kommt beim Schauen der Nicht-auf-Bücher-basierenden-Story Nostalgie auf.

Egal ob die wilde Verfolgungsjagd durch London oder der neblige Herbst im Hundert-Morgen-Wald – der Realfilm mit integrierten CGI (computergenerierten Images) gehört für mich zu den besten Filmen des Jahres!

➡️10 von 10 Bewertungspunkten!

Quelle: youtube.de/moviepilot

The Darkest Minds – Die Überlebende

Kinostart: 16. August 2018 Ι Genre: Fantasy, Sci-Fi Ι FSK: 12

(TRAILER)

USA. In einer nahen Zukunft sterben fast alle Kinder und Teenager an einen mysteriösen Virus. Die, die überlebt haben entwickeln plötzlich mächtige Kräfte. Die Regierung hat Angst und handelt: die Kinder werden in Camps weggesperrt, da sie als Bedrohung gesehen werden. Die Überlebenden werden nach Farben und Fähigkeiten sortiert: grün (Super Intelligent), blau (Telekinetische Kräfte), gelb (Manipulation von Elektrizität), orange (Gedankenmanipulation) und rot (Feuer spucken). Während grün, blau und gelb als harmlos eingestuft werden, sind rot und orange die gefährlichsten und werden nach Kenntnisnahme eliminiert. Der sechzehnjährigen Ruby (Amandla Stenberg) gelingt es jedoch ihre Kräfte sechs Jahre lang zu verheimlichen. Sie flieht aus dem Camp und trifft auf Liam (Harris Dickinson), Chubs (Skylan Brooks) und Zu (Miya Cech). Bald muss die Gruppe bemerken, dass ihre Flucht vergeblich sein wird, solange sie das Grundproblem nicht gelöst haben. Freunde scheinen Feinde zu sein und Feinde entpuppen sich als Freunde. Der Kampf ums Überleben beginnt…

Zugegeben dystopische Zukunftsszenarien mit Jugendlichen in den Hauptrollen gibt es genug (Maze Runner, Divergent, Die Tribute von Panem), auch Kinder die übernatürliche Kräfte haben (siehe X-Man/Logan) ist nichts Neues. Aber irgendwie hat es mir der Film doch angetan. Es scheint so als hätte man ein bisschen Panem mit ein bisschen Maze Runner und Divergent gemixt und daraus The Darkest Minds geschafften – aber wie ich kürzlich selbst erfahren musste : JEDE Idee gab es schon mindestens einmal in irgendeiner Form. Deshalb soll dies nicht das Manko für den Sternabzug sein. Der Film bekommt von mir nur 9 Sterne, da ich befürchte er könnte – trotz offenem Ende und Fortsetzungspotenzial – keinen 2. Teil bekommen. Es wäre nicht die erste Reihe die angefangen aber nicht zu Ende gebracht wurde (Der Goldene Kompass; Die Chroniken der Unterwelt). Der Film hat alles was es in Hollywood braucht, um ein bisschen erfolgreich zu werden: junge Liebe, deren Differenzen unüberwindbar scheinen, dystopische Szenarien, die Regierung/Organisationen als Gegner und natürlich eine Jugendbuchvorlage. Ich hoffe nur, dass nächstes Jahr der zweite Teil erscheinen wird.

➡️9 von 10 Bewertungspunkten!


Grüner wird’s nicht – sagte der Gärtner und flog davon

Kinostart: 30. August 2018 Ι Genre: Komödie, Drama Ι FSK: 0

(TRAILER)

Schorsch (Elmar Wepper) ist ein alter kauziger und etwas verbitterter Gärtner. Seine Gärtnerei steht kurz vor der Pleite und auch seine Ehe mit Monika (Monika Baumgartner) ist am Ende. Mit seinem letzten Besitz einem rostigen alten Propellerflugzeug, das gepfändet werden soll, haut er spontan ab. Auf seiner ungewöhnlichen Reise lernt er die junge Philomena (Emma Bading) kennen, landet an allerlei skurrilen Orten, schlittert in zahlreiche Abenteuer und findet nach und nach sein Glück wieder.

[Auszug] Besonders die gezeigte Landschaft ist ein filmischer Augenschmaus. Atemberaubend schön werden die verschiedenen Landstriche Deutschlands in Szene gesetzt. […] Auf der Bildebene ist zu erwähnen, dass die Kamera einen Kontrast zwischen Nahaufnahme und Totale aufbaut. Nahaufnahmen werden vor allem bei emotionalen Dialogen verwendet – gerade ab dem zweiten Drittel des Films nehmen diese zu, sobald Schorsch beginnt sich zu öffnen und Nähe wieder zuzulassen. Wir bleiben dadurch nah an den Figuren dran. Dem gegenüber stehen augenscheinlich die Totalaufnahmen der Landschaften. […] Für mich ist der Film vor allem ein abenteuerliches Roadmovie in der Luft, eine Findung zu sich selbst und über den Sinn des Lebens. Auf einer skurrilen Reise kommt sich ein ungleiches Paar auf einer faszinierenden Ebene näher – und beeinflusst den jeweils anderen auf eine positive und verändernde Art. […]

➡️9 von 10 Bewertungspunkten!

Die ausführliche Kritik von mir zum Film findet ihr auf spiesser.de ➡️ Kinofeeling: Grüner wird’s nicht

Philomena (Emma Bading) und Schorsch Kempter (Elmar Wepper) vor Schorschs Kiebitz (© Mathias Bothor/Majestic)


Bad Spies

Kinostart: 30. August 2018 Ι Genre: Komödie, Spionage, Action Ι FSK: 16

Als Audrey (Mila Kunis) erfährt, dass ihr Exfreund ein internationaler Spion ist, fällt sie aus allen Wolken. Zusammen mit ihrer besten Freundin der chaotischen Morgan (Kate McKinnon) gerät sie in ein Abenteuer, das sie durch halb Europa führt. Ausgangspunkt ist einen Mordanschlag mit doppelten Boden. Ihr Gepäck: Ein USB-Stick mit gefährlichen Informationen. Die CIA, osteuropäische Killer sowie ein mysteriöser Agent sind den amerikanischen Frauen immer auf den Fersen. Schnell wird klar: Audrey und Morgan sind die chaotischen und schlechtesten Agenten auf der Welt.

Bad Spies ist für mich eine absurde aber äußerst amüsante weibliche Buddy-Spionage-Komödie, die die Lachmuskeln sehr strapaziert. Einige Dialoge gehen zwar unter die Gürtellinie, halten sich aber in Grenzen und sind auch irgendwie witzig – daher aber wohl die FSK 16. Auf einigen Linien versucht der Film auch Actionreich zu sein – gelingt aber nur in Maßen. Tiefgründigkeit ist hier nicht zu erwarten. Zwar versucht der Film uns was über Solidarität, Freundschaft und Liebe zu erklären, aber nur oberflächlich. Zeitweilig wirkt der Film sehr brutal wird aber von der Komik versuchsweise überschminkt. Auf jeden Fall ist er durch die schnellen Ortswechsel nie langweilig. Getragen wird er von seinen beiden Hauptdarstellerinnen – allen voran Mila Kunis.

➡️8 von 10 Bewertungspunkten!

Quelle: youtube.de/KInoCheck

Deine Juliet

Kinostart: 09. August 2018 Ι Genre: Drama, Historie Ι FSK: 6

(TRAILER)

London 1940er Jahre. Juliet Ashton (Lily James) ist eine aufgeschlossene und junge Journalistin. Nachdem sie einen charmanten Brief eines Mannes namens Dawsey Adams (Michiel Huisman) erhält, entsteht ein lebhafter Briefwechsel. Juliet macht sich auf nach Guernsey, wo Dwasey lebtsie wittert eine wunderbare und faszinierende Geschichte. Grund für die Reise auf die Ärmelkanalinsel ist die Gründung eines Buchclubs („Guernseyer Freunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf“) während der Besetzung durch die Nazis im 2. WK. Schnell muss sie bemerken, dass diese Reise ihr Leben verändern wird und jede Geschichte auch eine Schattenseite hat…

Deine Juliet“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Mary Ann Shaffers und Annie Barrows aus dem Jahr 2008. Der Film ist eine Mischung aus Liebesdrama und Kriegsfilm. Er braucht kein großes TamTam und keine großen Effekte um zu überzeugen, arbeitet er doch mit einem stilleren Ton. Getragen wird er von seiner Hauptdarstellerin und den wunderbaren Landschaftsaufnahmen. Das schönste ist für mich die Message: Worte können Berge versetzten; Worte können als stille Kraft verwendet werden, Welten verändern und Wunder verbringen. Die Filmmacher spielen mit verschiedenen Tönen: ernst, tragisch, amüsant und auch ein wenig gefühlsdusselig. Gegen Ende verliert die Handlung ein wenig an Drive und das Happy End wird überromantisiert.

Dennoch vermittelt er eine wunderbare Geschichte über eine emanzipierte Frau in den 1940er Jahren, eine zärtliche Liebe sowie einen unermüdlichen Kampf ums Überleben während der deutschen Besatzung.

➡️8 von 10 Bewertungspunkten!


Natürlich gab es auch im August weitere tolle Filme, die auf der großen Kinoleinwand liefen: Von diesen Filmen konnte ich leider nur noch SAFARI – Match Me If You Can schauen. Alle anderen Filme wurden zur Vollständigkeit hier aufgelistet. Am Ende findet ihr meine To-Watch-Liste mit allen Filmen, die ich gerne im kommenden Monat noch schauen möchte bzw. später dann auf DVD.

Quelle: freepik.com; beabeitet – Sophia Förtsch

Mein Vorab für September findet ihr ab jetzt in der Seitenleiste unter ➡️ [Aktuelle] Kino-Watch-List

Aus dem August gab es eigentlich nur zwei Filme, die ich auf meine To-Watch-Liste gesetzt habe: BlacKkKlansman & Asphaltgorillas.

 

 


So das war mein Kinorückblick für August 🕗. Hab ihr einen der genannten Filme auch gesehen ❓ Welchen Augustfilm fandet ihr interessant I spannend I am besten ❓ Schreibt es mir doch einfach in die Kommentare. ⬇️💜


Der Beitrag wurde nicht gesponsored. Meinung und Empfehlungen entstammen meiner persönlichen Überzeugung.

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6 Kommentare zu „Kinorückblick #August 2018

  1. Christopher Robin wollte ich noch unbedingt anschauen 🙂 Danke, dass du mich mit diesem tollen Rückblick daran erinnert hast!

    Liebst,
    Jacky

    1. Hallo Jacky
      „Christopher Robin“ ist eine sehr gut Wahl 🙂 Die animierten Stofftiere sind so was von Zucker *.*

      Btw: Danke für deine lieben Worte 🙂

  2. eine schöner Rückblick! tatsächlich war ich im August auch mal wieder im Kino – war aber mehr als enttäuscht von Oceans 8! als Unterhaltungsfilm okay, aber überraschen konnte er nicht mehr wirklich 😉

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com

    1. Hallo Tina,
      „Oceans 8“ ist zwar gut aber kommt halt nicht an die Vorgänger mit George Clooney heran. Das tut mir leid, dass der Film dich enttäuscht hat…

  3. Sehr schöner Rückblick. Mich hatten allerdings keine der Filme interessiert und daher hab ich sie auch alle nicht gesehen. Der nächste Kinostart der für mich wichtig ist, ist Venom. Da freu ich mich schon drauf.
    Liebe Grüße,
    Tama ❤

    1. „Venom“ ist tatsächlich so ein Film, wo ich nicht sicher bin, ob ich ihn ansehen soll oder nicht 😀 Der Trailer sprach mir nur halb zu – ich find dieses Ding in das sich der Typ dann verwandelt sehr unästhetisch ;D Aber am Ende sitze ich wohl dann doch im Kino…ich bin da zum jetzigen Zeitpunkt sehr unentschlossen ;’D

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