Ein Tag – ein Film

„Wenn ein Film Erfolg hat, ist er ein Geschäft. Wenn er keinen Erfolg hat, ist er Kunst.“ Carlo Ponti (Filmproduzent)

Filme sind eine Leidenschaft von mir. Aber ich interessiere mich nicht nur für das fertige Produkt. Ich beschäftige mich auch mit der Analyse von Filmen. Hier sind alle Filme aufgelistet, die ich in letzter Zeit gesehen habe und die mir sehr gut gefallen haben/ bzw. besonders im Gedächtnis geblieben sind. Die Filme sind immer mit Kurzkritik/ persönlichen Kommentar und Short Facts versehen.

Dieser Post wird ständig aktualisiert.


Filminhalt: TULPENFIEBER| THE DANISH GIRL | COCO CHANEL | COMING IN | RICKI – WIE FAMILIE SO IST | MONUMENTS MEN | RATATOUILLE | HARRY POTTER 7/2 | DIE ENTDECKUNG DER UNENDLICHKEIT |

Letzte Aktualisierung: 31-03-2018


Tulpenfieber

Der Historienfilm basiert auf dem gleichnamigen Roman von Deborah Moggach. Der Film spielt im Holland des 17. Jahrhunderts. Tulpen und deren Handel erleben ihrer Hochzeit. Protagonistin ist die junge Sophia, die Cornelius Sandvoort heiratet. Der Geliebte ihrer Magd Maria steigt in das Tuplengeschäft ein und kauft für wenig Geld eine der kostbarsten Tulpen dieser Zeit – aus Versehen. Die Handlung besteht aus mehreren Geflechten rund um Sophia, Maria, William und dem jungen Maler Jan. Alle Geschichten sind miteinander verstrickt und verknotet. Das Schicksal und der Zufall sind die ständigen Wegbegleiter. Der Roman von 1999 diente als Vorlage für den Film. Das Drama glänzt mit seiner Topbesetzung bestehend aus Christoph Waltz (wieder in einer grandios zynischen Rolle), Alicia Vikander und Dane DeHaan. Unter der Regie von Justin Chadwick wurde das Drehbuch von Tom Stoppard umgesetzt. Eine aufwändige Ausstattung und Kostüme lassen ins Holland des 17. jahrunderts eintauchen. Manchmal wirken die Figuren aber recht oberflächlich. Dennoch ist es ein solider Film, den man sich einmal ansehen kann.

Kinostart: 24.08.2017
Länge: 105 Minuten
FSK:6


The Danish Girl

…ist eine wunderbare Geschichte über den Mut, die Kraft und die Liebe, die Person zu sein, die man sein möchte und nicht die man(n) sein soll. Der Film erzählt über den transexuellen dänischen Maler Einar Wegener/Lili Elbe und seine Ehe mit Gerda Wegener. Der Weg der Transformation von Einar zu Lili Mitte der 20er Jahre wird durch Eddie Redmayne auf eine beeindruckende, überzeugende und zu tiefst berührende Weise erzählt. Zusammen mit Alica Vikander als Gerda Wegener und Tom Hooper (Regisseur) wird The Danish Girl zu einem atemberaubenden Film: tolle Story, klasse Cast und beeindruckende Bilder.

Kinostart: 07.01.2016
Länge: 120 Minuten


Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft 

Der Film behandelt einen frühen Lebensabschnitt der französischen Modeikone Coco Chanel.
Gabrielle Chanel und ihre Schwester wachsen im Waisenhaus auf, nachdem ihr Vater sie dort abgeliefert hatte. Einige Jahre später arbeitet Gabrielle als Näherin und Sängerin und lernt Etienne Balsan kennen. Er führt sie in die französische Gesellschaft ein und unterstützt sie bei ihrem ersten Schritt in die Modewelt. Sie fertigt Hüte an. Der Film ist sehr „still“. Es gibt kein großes Tamtam, aber er erzählt auf beeindruckende Weise die Geschichte von Coco Chanel.
Audrey Tautou spielt Coco.
Kinostart: 13. August 2009
FSK:6
Laufzeit: ca.106 Minuten 


Coming In

…erzählt die Geschichte eines schwulen Berliner Star-Friseurs der ein Parfume für Frauen entwickeln soll und dabei in Berlin-Neukölln seine große Liebe kennenlernt. Kostja Ullmann ist in der Rolle des Tom Herzner und Aylin Tezel als Heidi zu sehen. Die witzige und charmante Komödie hielt sich 2014 leider nicht lange in den Kinos, aber ist trotzdem einen DVD-Abend wert…
Kinostart: 23. Oktober 2014
FSK: 12
Laufzeit: ca. 104 Minuten


Ricki – wie Familie so ist 

erzählt die Geschichte einer Mutter, die ihren Traum leben möchte und dafür alles aufgibt – Mann, Kinder, Liebe? Ricki (Merly Streep), die eigentlich Linda heißt und 54 Jahre alt ist, lebt in LA und ist Musikerin. Im Laufe des Films muss sie sich gegenüber ihrem Exmann, dessen Ehefrau und ihren eigenen Kindern beweisen. „Es ist nicht ihre Aufgabe dich zu lieben, es ist deine Aufgabe sie zu lieben“ (Filmzitat)
Mit dieser Darbietung sichert Meryl Streep sich bestimmt eine Oscarnominierung. Die Frau ist der Hammer. Sieht super aus und kann alles tragen. Super Film. Super Story. Super Meryl.
Kinostart: 03. September 2015
FSK:0
Laufzeit: ca. 101 Minuten


Monuments Men – Ungewöhnliche Helden

Nach einer wahren Geschichte. Erzählt die Story über Kunstexperten Ende des zweiten Weltkriegs. 7 Männer versuchen in Kriegsgebieten historische Gemälde, Skulpturen, Gebäude (kurz: Kunst und Kulturgut) vor Zerstörungen und Diebstahl zu schützen. Der Film gleicht einer Schatzsuche oder einem Puzzel. Es ist ein Lauf gegen die Zeit.
Eigentlich bin ich nicht so der George Clooney Fan, aber dieser Film ist echt gut. Außerdem brillieren John Goodman, Matt Damon, Bill Murray und Cate Blanchett in ihren Rollen.
Frank Stokes (George Clooney): „You can wipe out an entire generation, you can burn their homes to the ground and somehow they’ll still find their way back. But if you destroy their history, you destroy their achievements and it’s as if they never existed. That’s what Hitler wants and that’s exactly what we are fighting for.“
Kinostart: 20. Februar 2014
FSK:12
Laufzeit: ca. 118 Minuten


Ratatouille

Animationsfilm über die Freundschaft einer kochenden Ratte und einem tollpatschigen Küchenjungen. Freundschaft kennt keine Grenze. Glaub an deine Träume und verwirkliche sie. Pixars hat einen tollen Film erschaffen und hat sich technisch gesehen weiterentwickelt. Die Oberflächen der Gengestände, die Textilen und selbst die Haare der Menschen  und Ratten wirken so authentisch, dass sie nicht auffallen. Gute Simulation. Süßer Film.
Kinostart: 03. Oktober 2007
FSK: 0
Laufzeit: ca. 111 Minuten


Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2

Das epische Finale der Harry Potter- Reihe. Schon mehrere Male gesehen, aber immer wieder gut. Einfaches Prinzip: Gut gewinnt, Böse verliert- Happy End. Der Epilog ist das Beste und schreit nach einer Fortsetzung (?)
Kinostart: 13. Juli 2011
FSK: 12
Laufzeit: ca. 130 Minuten


Die Entdeckung der Unendlichkeit (Org. The Theory of Everything)

Das Biopic/Drama von Regisseur James Marsh, erzählt die Geschichte eines Mannes und seiner großen Liebe. Wieder ein Liebesdrama? Ja, aber eines das tief berührt und ganz ohne Kitsch ist. Es ist die Geschichte Stephan Hawkings.
Stephen Hawking ein Student Anfang 20 promoviert an der University of Cambridge in Naturwissenschaften. Auf einer Party lernt er die Studentin Jane Wilde kennen. Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Im Vordergrund stehen nicht die Theorien des Physikers über Raum und Zeit, sondern die Liebesgeschichte zwischen Hawking und Wilde. Es ist die Story einer Liebe, die eine unheilbare Krankheit überlebte. James Marsh hat es geschafft Hawkings Leben auf berührende und eindrucksvolle Weise zu erzählen.
In der Rolle des Stephen Hawking brilliert der britische Schauspieler Eddie Redmayne. Zu keinem Zeitpunkt im Film wirkt Redmaynes Darbietung unnatürlich. Er übermittelt seine Rolle authentisch und legt eine große schauspielerische Leistung ab. Der junge Brite trägt dazu bei, dass der Film emotional berührt. Redmayne spielt seinen Charakter emotional, aber nie kitschig.
Der Film begleitet Hawking über die Anfänge seiner Krankheit bis zum Fortschreiten in den Rollstuhl. Neben Redmayne übernimmt Felicity Jones die Rolle der Jane. Und auch die junge Britin überragt in ihrer Rolle.

Die Kombination einer oscarreifen schauspielerischen Leistung Redmaynes und der eindrucksvollen Lebens-und Liebesgeschichte Hawkings, macht den Film so einzigartig. Das Herz wird berührt und die Tränendrüsen gereizt. Selten gelingt es einem Film von der ersten Minute an den Zuschauer so zu packen und in die Geschichte zu versetzen, sodass es real scheint. Es ist ein beeindruckender, inspirierender, unter die Haut gehender Film.
Es ist das Drama eines Mannes, der die Zeit entdeckte und zu Leben begann, als die Zeit ihm weglaufen zu schien.
Kinostart: 25. Dezember 2014
FSK: 0
Laufzeit: ca. 120 Minuten
!!! Redmayne wurde für seine schauspielerische Leistung mit einem Oscar ausgezeichnet

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