Ich und die Kamera

Einer meiner ersten Vorsätze für’s neue Jahr war, mich ablichten zu lassen. Schon Ende Dezember machte ich einen Aufruf in einer TFP-Shooting-Facebook-Gruppe. Ende Januar war es dann endlich so weit. Die wirklich schönen Ergebnisse möchte ich euch nicht vorenthalten. Denn wieder einmal habe ich gemerkt, dass ich mich nicht verstecken muss (allerdings macht mir mein Selbstwertgefühl bei dieser Erkenntnis gerne mal einen Strich durch die Rechnung). Hier geht’s zu den Fotos →

An einem regnerischen Tag

Es war Freitagnachmittag am 26.01.2018. Die Sonne lies sich an diesem Tag nicht wirklich blicken. Schon am Morgen – bevor ich zur Arbeit gefahren bin – überlegte ich mir anzurufen und das Shooting aus wettertechnischen Gründen zu verschieben. Aber irgendwie wollte ein Teil in mir doch shooten. Auf Arbeit war ich recht hibbelig und gespannt, wie es wohl so sein wird. Ich wollte natürlich wirken, also habe ich mir kein auffälliges Outfit oder Make-up herausgesucht. Ich wollte so sein, wie ich bin. Unser Treffpunkt war das Parkhaus Gleisdreieck. Es fing langsam an zu nieseln. Ein Zurück gab es jetzt auch nicht mehr. Zusammen mit Konrad suchte ich auf dem obersten Parkdeck ein geeignetes Hintergrundmotiv: Die U-Bahn sollte es sein. Zugegeben: Ich war am Anfang recht nervös und wusste nicht, wie ich gucken sollte – und das sah man mir auch an. Doch dann nach ein paar Bildern bin ich warm gelaufen. Insgesamt knipsten wir über 2 Stunden an fünf verschiedenen Stellen rund um das Parkhaus. Schon auf der Kamera sahen die Bilder sehr schön aus.

Gut Aufgehoben

Bei Konrad hab ich mich gut aufgehoben gefühlt. Das Eis war relativ schnell gebrochen und als Fotograf wusste er, wie er mich bei dem Wetter motivieren konnte. Da die Position vor der Kamera noch (relativ) Neuland für mich war, fühlte ich mich etwas unsicher. Konrad hatte aber sehr viel Geduld mit mir. Bei Ideen und Vorstellungen, ist er immer auf mich eingegangen und hat versucht es umzusetzen. Die Motive sind echt gut gewählt worden und alles in allem war es eine sehr angenehme und positive Arbeit mit ihm.

Ich und die Kamera

Wieder einmal ist mir aufgefallen, dass ich mich eigentlich gar nicht verstecken muss. Natürlich fühle ich mich in der Position hinter der Kamera wohler, aber vor ihr mache ich eigentlich gar keine schlechte Figur. In erster Linie wollte ich das Shooting, um mir selbst zu beweisen, dass die Definition von „Schönheit“ mehr ist, als nur 90-60-90. Coco Chanel hat einmal gesagt: »Beauty begins the moment you decide to be yourself.« Und in diesem Moment war ich ganz ich selbst. Wer mein Gesicht nicht mag, soll einfach weg schauen. Wer mich kennt weiß aber auch, dass der Zweifel an mir Selbst manchmal echt nervig sein kann 😀 Ich weiß, dass ich irgendwie anders bin 😀 Aber die Fotos beweisen mir, dass der Gesellschafts-/Medienbegriff  und das Denken über Schönheit echt mal überdacht werden sollte. Es gibt so viele schöne Frauen auf dieser Welt – die nicht dem Schönheitsideal der Gesellschaft/Medien entsprechen. Ich zähle mich zu ihnen. Aber genug der Quassellei.

Hier die Ergebnisse [alle Fotos © Konrad Buske]:

 I can see that sparkling in your eyes.

„Beauty begins the moment you decide to be yourself.“

Feel like a moviestar (?)

Hey you! Do we know each other?

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