cinetastischer Adventskalender: Türchen 23

Für das heutige Türchen #23 habe ich noch einmal meine Freundin Charlie gefragt, ob sie mir einen zweiten Lieblingsfilm empfehlen könnte. Sie entschied sich für einen ‚zauberhaften‘ Thriller über den Wettstreit zweier Magier: Hugh Jackman und Christian Bale duellieren sich bis auf’s Äußere: Prestige – Die Meister der Magie (2006). Lest hier ihre ausführliche Empfehlung 🙂

Vorhang auf und Bühne frei:

Prestige – Die Meister der Magie

von Christopher Nolan

Quelle: youtube.de

Eine Freundschaft aus der Rivalität wurde…“

Der mitreißende Thriller spielt im ausgehenden 19. Jahrhundert, im Zentrum stehen die beiden Zauberkünstler Robert Angier und Alfred Borden. Ihr Bestreben immer bessere Zaubertricks dem Publikum vorzuführen, entfacht einen Wettstreit zwischen den beiden. Dieser schlägt in eine Feindschaft um, als Angiers Frau bei einem tragischen Unfall auf der Bühne ums Leben kommt. Beide Zauberer versuchen sich mit immer verblüffenderen Tricks zu übertrumpfen, bis es Borden scheinbar gelingt ein unübertreffbares Kunststück aufzuführen, das nur durch den Einsatz von wahrer Magie möglich sein kann. Um an die Erklärung für diesen Zaubertrick zu gelangen, scheint Angier jedes Mittel recht. Zudem hat er mit seinem Rivalen Borden noch eine Rechnung zu begleichen. Es überschlagen sich die Erfindungen neuer Kunststücke und die Ereignisse, immer mehr kommen perfide Tricks und Gewalt zum Einsatz. Es gipfelt in einem grandiosen Finale, nach dem die Zuschauer den ganzen Film überdenken müssen.

Behind the scenes

Prestige greift auch einige historische Stoffe und Figuren auf. So spielt Nikola Tesla und sein Wettstreit mit Thomas Edison eine wichtige Nebenrolle. Weiterhin ist der Film gespickt mit Anspielungen tatsächlich existierender Illusionisten. Für den Film gab es eine literarische Vorlage: Das Kabinett des Magiers (Orig. The Prestige) von Christopher Priest aus dem Jahre 1995. Der Film Prestige weicht aber stark von dieser Grundlage ab, nur der Ausgangspunkt, der Wettkampf zweier Zauberkünstler stimmt überein.

Eine Überraschung für die Zuschauer, die einen heutzutage wehmütig werden lässt, ist die Besetzung Nikola Teslas mit David Bowie, dem im Film eine bedeutende Rolle zu kommt.

Der Film spielte weltweit eine Summe von knapp 110 Millionen US-Dollar ein, bei Produktionskosten von 40 Millionen US-Dollar.[1]

Sehenswert?

Auf jeden Fall! Viel zu spät, erst letztes Jahr, habe ich diesen Film gesehen und er zählt definitiv zu den Filmen, die jeder gesehen haben muss. In gewohnter Christopher-Nolan-Manier hält Prestige für die Zuschauer viele Überraschungen und unerwartete Wendungen bereit. Der Regisseur führt seine Zuschauer gekonnt hinters Licht und enthüllt am Schluss das wahre Geheimnis, das einen staunend zurücklässt. Dieser Film entführt seine Zuschauer in die Welt der Täuschungen und Tricks, er spielt mit ihnen. Genau das macht diesen Film aus, er ist wahnsinnig faszinierend und überrascht. Die Schauspieler sind grandios, unter ihnen erkennt man einige aus anderen Filmen Christopher Nolans wieder. Wer zwischen Weihnachten und Neujahr noch etwas Zeit hat, sollte sich Prestige – Die Meister der Magie unbedingt anschauen!


Facts about

Originaltitel: The Prestige

Regie: Christopher Nolan

Drehbuch: Jonathan und Christopher Nolan

Darsteller: Hugh Jackman, Christian Bale, Michael Caine, Piper Perabo,

Rebecca Hall, Scarlett Johansson, Samantha Mahurin, David Bowie, Andy Serkis

FSK: 12

Länge: 125 Minuten

Kinostart: 04. Januar 2007

auf DVD erhältlich

 

[1] http://www.boxofficemojo.com/movies/?id=prestige.htm [aufgerufen am 23.12.17]


Text: Charleen R.

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